Coaching gehört zu den klassischen Kurzzeit-Methoden. Denn in einem Coaching werden Ursachen von Schwierigkeiten nicht detailliert analysiert, es wird rasch zur Suche nach Lösungen gewechselt.
Warum ist eine Kurzzeit-Methode nützlich?
Coaching funktioniert ganz nach dem Grundsatz: „Der Lösung ist es egal, warum das Problem entstanden ist“ (Steve de Shazer).
Dies bedeutet, dass die vollständige Analyse und das 100%-ige Verständnis für das Problem meistens nicht nötig sind, um eine geeignete Lösung zu finden.
Dadurch werden beim Coaching rasch erste Ergebnisse und Verbesserungen sichtbar und es ist meistens nicht nötig, mehr als ein paar Termine wahrzunehmen, um eine merkliche Verbesserung zu erreichen.
Und warum wird Langzeit-Begleitung immer beliebter?
Langzeit-Coaching wird jedoch immer beliebter. Viele möchten nach einer intensiven Coaching-Sequenz nicht ganz mit Coaching aufhören und buchen regelmässig Termine, einfach in grösseren Zeitabständen.
Dies beispielsweise um an ihrem Thema dranzubleiben und das Ziel von Zeit zu Zeit zu überprüfen oder um regelmässig über aktuelle Herausforderungen im Beruf oder Privatleben mit einer unabhängigen Person sprechen zu können.
Diese Art von Coaching war bisher vor allem beim Sparring und im Executive Coaching-Bereich üblich. Es wird aber auch für andere Bereiche immer beliebter.
Oft ist Langzeit-Coaching eher ein regelmässiges Kurzzeit-Coaching
Langzeit-Coaching ist oft nichts anderes, als eine Aneinanderreihung von Kurzzeit-Coachings. Mit dem Vorteil, dass der Coach den Kunden und die Situation bereits kennt und man nicht bei Null anfangen muss.
Kurzzeit-Coaching und Langzeit-Begleitung scheinen sich zwar zu widersprechen, haben aber beide ihre Berechtigung im Coaching. Es hängt von Person und Situation ab, was sinnvoll ist und was die Verbesserung der Situation nachhaltig ermöglicht.